Bodentrampolin vs. Standtrampolin

Wer ein Trampolin für den Garten kaufen möchte, steht recht schnell vor der Frage: Bodentrampolin oder normales Trampolin mit Standfüßen? Beide Bauformen bieten ihre eigenen Vorteile und unterscheiden sich in Optik, Einstiegshöhe und der allgemeinen Handhabe. Während Standtrampoline flexibel aufgestellt werden können und nach relativ kurzer Aufbauzeit einsatzbereit sind, überzeugen bodentiefe Trampoline vor allem durch eine unauffällige Integration in den Garten und einen äußerst komfortablen Einstieg.

Welche Variante besser zu Ihnen passt, hängt von Ihren individuellen Anforderungen, dem verfügbaren Platz und der geplanten Nutzung ab. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen die wichtigsten Unterschiede, Vorteile und Einsatzbereiche beider Trampolinarten, damit Sie die passende Entscheidung für Ihren Garten treffen können.


Mit „Standtrampolinen“ ist die klassische Variante des Outdoor Trampolins gemeint, die besonders weit verbreitet ist. Diese „normalen“ Trampoline stehen auf stabilen Standfüßen über dem Boden und lassen sich weitgehend frei im Garten platzieren.

Ein großer Vorteil ist der einfache Aufbau. Nach der Installation ist das Trampolin sofort einsatzbereit, ein aufwendiger Bodenaushub ist nicht notwendig. Zudem bleiben Sie flexibel: Das normale Trampolin ist mobil und kann bei Bedarf problemlos umgestellt werden, etwa bei Veränderungen im Garten oder zur optimalen Nutzung der Fläche.

Auch in puncto Ausstattung überzeugen die Standtrampoline. Ein Sicherheitsnetz ist bei vielen Standtrampolinen bereits im Lieferumfang enthalten. Bodentrampoline gibt es sowohl mit als auch ohne Netz.

Allerdings könnten einige Nutzer die höhere Einstiegshöhe als nachteilig empfinden. Insbesondere für kleinere Kinder kann das eine Hürde darstellen. Darüber hinaus wirkt ein Trampolin mit Standfüßen im Garten präsenter. Je nach Modell kann es räumlich und vor allem optisch mehr Platz einnehmen. Aufgrund der erhöhten Sprungposition ist bei einem Standtrampolin ein Sicherheitsnetz besonders sinnvoll. Aus diesem Grund führen wir in unserem Sortiment nur Outdoor Trampoline mit Standfüßen, bei denen ein Netz bereits im Lieferumfang enthalten ist.

Ein Kind springt auf einem runden Trampolin mit Standbeinen im Garten, vor dem Trampolin sitzt ein weiteres Kind und sieht dem Jungen zu.

Bodentrampoline – dazu zählen Inground- und Flatground-Modelle – werden in den Boden eingelassen und integrieren sich dadurch besonders harmonisch in den Garten.

Ein entscheidender Vorteil ist die geringe Einstiegshöhe. Das Betreten ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder deutlich einfacher und komfortabler. Gleichzeitig sorgt die Nähe zum Boden für ein erhöhtes Sicherheitsgefühl, da man sich beim Springen weniger weit vom Erdboden entfernt.

Auch optisch punkten Bodentrampoline: Sie wirken deutlich unauffälliger und fügen sich natürlicher in das Gesamtbild des Gartens ein. Gerade bei modernen Gartenkonzepten ist das ein großer Pluspunkt.

Dem gegenüber steht der höhere Aufwand bei der Installation. Für den Einbau ist ein Bodenaushub erforderlich, der je nach Modell unterschiedlich umfangreich ausfällt. Zudem ist ein Bodentrampolin nach dem Einbau nicht mehr flexibel versetzbar, Sie können also nicht innerhalb kürzerer Zeit den Aufstellort ändern.

Ein Kind springt auf einem eckigen Bodentrampolin im Garten, im Hintergrund spielen zwei weitere Kinder mit einer Frisbee.

Ein Bodentrampolin funktioniert im Prinzip genauso wie ein klassisches Standtrampolin, mit dem Unterschied, dass sich der Großteil der Konstruktion unmittelbar über dem Boden, beziehungsweise bei Flatground-Trampolinen im Boden befindet. Unter der Sprungfläche wird eine entsprechende Grube ausgehoben, die ausreichend Platz für die Bewegung der Sprungmatte nach unten bietet.

Beim Springen wird die Energie wie gewohnt über Sprungtuch und Federn aufgenommen und wieder abgegeben. Damit die Luft unter dem Trampolin entweichen kann und ein angenehmes Sprungverhalten entsteht, sind Bodentrampline mit speziellen Belüftungssystemen ausgestattet. Oder anders gesagt: Die Konstruktion eines Bodentrampolins bietet der verdrängten Luft Wege, nach oben zu entweichen.


Bei Bodentrampolinen wird zwischen Inground- und Flatground-Modellen unterschieden. Der wichtigste Unterschied liegt in der Einbauhöhe und Konstruktion.

Inground-Trampoline

Inground-Trampoline sind fast ebenerdig und ragen nur eine geringe Höhe von circa 20 cm über dem Boden hinaus. Dadurch ist im Vergleich zum Flatground-Trampolin ein geringerer Bodenaushub nötig. Durch den Inground-Charakter fällt das Trampolin kaum in Ihrem Garten auf, da es weitgehend im Boden verschwindet. Auch das Betreten des Trampolins ist dank der niedrigen Stufe für jedermann ganz einfach möglich. Aufgrund der Bodennähe ist das Springen auf dem Inground-Trampolin auch besonders sicher und es wird nicht unbedingt ein zusätzliches Sicherheitsnetz benötigt. Das bedeutet auch, dass es auch keinen weithin sichtbaren Stangen-Aufbau rund um das Trampolin gibt. Sollten Sie jedoch einen zusätzlichen Schutz wünschen, können Sie jederzeit ein passendes Sicherheitsnetz bei uns erwerben. Übrigens: Viele Hersteller haben eigene Bezeichnungen für die Trampolintypen entwickelt. Solche Inground-Trampoline führt der Hersteller Salta unter der Bezeichnung „Ground“.

Produktbild eines Inground Trampolins von Salta

Flatground-Trampoline

Flatground-Trampoline sind nahezu ebenerdig zu Ihrem Boden. Das Sprungtuch schließt also bündig mit dem Rasen ab, wodurch eine kaum merkliche Einstiegsstufe entsteht. Ein Einstieg ist somit auch für Kleinkinder problemlos möglich. Für das Flatground-Trampolin muss ein größerer Bodenaushub vorgenommen werden. Aber keine Sorge, auch das gelingt ganz leicht. Bei Salta finden Sie die ganz flache Variante unter der Bezeichnung „Baseground“. Saltas Baseground-Trampoline ragen nur 30 mm über die Rasenfläche hinaus.

Produktbild eines Inground Trampolins von Salta

Eine häufige Frage beim Thema Bodentrampolin ist, ob sich die ausgehobene Grube mit Wasser füllt. In den meisten Fällen sammelt sich in den Aushüben nach Regenfällen keine größere Wassermenge. Dies hängt allerdings stark von den Gegebenheiten des vorhandenen Erdreichs ab. Bei einem lehmigen, wenig durchlässigen Boden, kann es vorkommen, dass eingeflossenes Wasser schwer abfließt. Sollte der Grundwasserspiegel bei Ihnen sehr hoch sein, könnte es auch zu einem verlangsamten Absickern kommen.

Wenn Sie sichergehen wollen, hilft es, eine Drainageschicht aus Kies oder Schotter in der Grube anzulegen. Diese unterstützt den Wasserabfluss und verhindert Staunässe. Oder Sie beschränken sich auf eine Drainage an der tiefsten Stelle des Lochs. Am besten eignet sich eine zylindrische Form mit einem Durchmesser von 30-40 cm, die mit etwa 1 Meter Kies befüllt wird.

Wird das Trampolin fachgerecht installiert und auf eine ausreichende Drainage geachtet, stellt Wasser in der Regel kein Problem dar. Wichtig ist lediglich, die Bodenbeschaffenheit im eigenen Garten zu berücksichtigen.


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